Projekt APBRM: 2. Seminar der III Staffel

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Von 10. bis 12. Dezember 2021 fand das 2. Seminar der III Staffel im Rahmen des Projektes „Ausbau der politischen Bildungsträgerschaft in russischsprachigen Migrantenorganisationen“ statt. Bei diesem Seminar ging es um die Suche nach Community-orientierten Formaten und Themen der politischen Bildung.

Als Beispiel für die Arbeit mit dem Thema Radikalisierung wurde eine Filmvorführung mit anschließender Diskussion präsentiert. Eine Reihe von möglichen Videomaterialien für dieses Format wurde vorgestellt, u.A. Videos zu unterschiedlichsten Themen der politischen Bildung in der Mediathek der Bundeszentrale für politische Bildung.

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Im zweiten Seminarblock ging es um die Organisation einer eigenen Bildungsmaßnahme. In Gruppen überlegten sich die TeilnehmerInnen, wie sie die Zielgruppe aus ihren Vereinen für politische Bildung gewinnen können und welche Formate für diese interessant sein können. Eins ist klar geworden: für die Überwindung der Skepsis und Popularisierung der politischen Bildung in den Communitys braucht man viel Kreativität. An die Themen der politischen Bildung muss man russischsprachige Menschen langsam „gewöhnen“. Man braucht außerdem spezifische Formate: Es kann ein Spiel sein, aber auch ein Diskussionsabend mit kulinarischer Begleitung.

Danach haben sich die TeilnehmerInnen die Themen überlegt, die in den Communitys am Anfang der Bildungsarbeit gut ankommen könnten: Es können einerseits gruppenspezifische Themen sein wie z.B. „was ist meine Identität?“, andererseits können es grundlegende Themen der politischen Bildung sein: „Was versteht man unter der politischen Bildung in Deutschland?“. Mehrere Gruppen schlugen vor, vor der Organisation einer eigenen Maßnahme bei den BesucherInnen ihrer Vereine eine Befragung durchzuführen, um zu erfahren, was die Menschen aus der Community tatsächlich interessiert. Mit den gewonnenen Informationen kann man weiterarbeiten.

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Danach folgten zwei Beispielformate: Daniil Pesin von JunOst e.V. zeigte, wie man mit der politischen Bildung beim Spielen arbeiten kann: am Beispiel des Gesellschaftsspiels „Mafia“. Alexej Boris von der Organisation Inside Out führte ein X-Game durch - eine Form des Extremismus-Games, bei der es um Extremismusprävention durch Offenlegung der Radikalisierungsmethoden geht.

Wir bedanken uns für die Teilnahme am Seminar bei VertreterInnen folgender Organisationen:

  • de. Perspektive e.V.,
  • WESNA E. V.,
  • JunOst e.V.,
  • Modellierton e.V.,
  • Solidarus e.V.,
  • JunOst Bayern e.V.,
  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.
  • Die Weltmusik, Klezmer und Ästhetik Akademie, Integration- und Begegnungszentrum e.V.,
  • Familienwelt e.V.,
  • Erfolg e.V.

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